Mauretanien


Kratertour nach Hassi 75

Am 15. Februar starten wir direkt von der Wasserstelle “Wenöf” (V9) bei Zouérat die lange Fahrt zum Grenzposten Hassi Abdallah 75 ganz im Nordosten von Mauretanien, wo wir am 20. Februar gegen Mittag auch ankommen.

Route: Zouérat – Krater Ténoumer – Krater Tmimichat – Amara (Ecke Westsahara) – Hassi Abdallah 75
Gesamte Distanz: 861 km
Reine Fahrzeit: 26 Stunden
Durchschnittstempo: 33 km/h

Tag 1: Zouérat – Irgendwo (188km Pisten und Spuren, 4 Fahrzeuge)

Tag 2: Irgendwo – Ténoumer (55km Pisten und Spuren, 0 Fahrzeuge)

Tag 3: Ténoumer – Tmimichat (208km offroad, 0 Fahrzeuge)

Tag 4: Tmimichat – Nirgendwo (51km offroad, 0 Fahrzeuge)

Tag 5: Nirgendwo – Amara – Dayet el’ Am (287km offroad und Pisten, 0 Fahrzeuge)

Tag 6: Dayet el’ Am – Hassi Abdallah 75 (72km Pisten, 1 Fahrzeug)

Mercedes ‘Mauritanie’

Der Mercedes ‘Mauritanie’ zeichnet sich durch eine minimalistische Ausstattung aus.
In der Basisvariante verzichtet er gar ganz auf Ausstattung und Bestandteile und Funktionalitäten, wie zum Beispiel die Bremsen, können frei nach Bedarf konfiguriert werden.

Diesem unschlagbaren Erfolgsmodell versuchen unterdessen auch andere Marken nachzueifern und Konkurrenz zu machen.

Kein Durchkommen am Passe de Ouararda

Wir bleiben eine ganze Woche in Atar und auf dem wunderbaren Camping ‘Bab Sahara’ von Just und Leonie (mit Mohammed, Seidou und Sidi Mohammed), wo man in natürlichem, sympathischen Ambiente bei gutem Essen, bei Filmabenden und Gesprächen mit Reisenden Erholung findet und auftanken kann. Wir nutzen in Atar auch die Gelegenheit die Visa, die Admission vom Zoll und die Versicherung zu verlängern.

Aber jetzt geht’s wieder weiter, schliesslich wollen wir ja noch ankommen im gelobten Land 😉
Nur wenig nördlich von Atar besuchen wir direkt neben der RN1 eine geologische Fundstelle, wo es über eine grosse Fläche von Stromatolithen nur so wimmelt.

Später verlassen wir die Strasse in Richtung Passe Ouararda, wo wir die Falaise östlich der Strasse erklimmen und auf das Choum-Plateau hochkommen wollen. Die anfänglich einfache Piste über Sand und Reg wird in der Nähe der Falaise immer steiniger und steiler, aber erst am Plateaurand unpassierbar. Durch die grosse Sandwächte, die die Hauptpiste und auch die Varianten unter sich begräbt, ist von unten kein Durchkommen. Einzig die Spuren von einem durchgeknallten Freerider, der den waghalsigen, kontrollierten Absturz überlebt zu haben scheint, sind zu sehen.