Autor: Stephan


Fünf miese Tricks der Konzernlobby

Economiesuisse sorgt zusammen mit der PR-Agentur furrerhugi und deren Agenten im Ständerat Ruedi Noser weiterhin dafür, dass die Stimmberechtigten mit manipulativen Plakaten und Falschnachrichten zur Konzernverantwortungsinitiative getäuscht werden und gibt dazu viel Geld aus (8 Millionen CHF).

Die öffentlichen Vorführungen des von der KoVI produzierten Dokumentarfilms „Der Konzern-Report“ mussten hingegen abgesagt werden.

Das neue Video „Fünf miese Tricks der Konzernlobby“ bringt nun die üblen Machenschaften der Grosskonzerne ans Licht und der Film „Der Konzern-Report“ kann auf DVD bestellt werden.

Jede und jeder kann durch die Weiterverbreitung des Videos und durch die Bestellung des Films die Konzernverantwortungsinitiative unterstützen. Die Initiative ist ein wichtiges Zeichen gegen die hemmungslose Ausbeutung von Menschen und der Natur durch die globalen Multis.

Der Konzern-Report

Der neue Dokumentarfilm „Der Konzern-Report“ lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Schweizer Konzerne geschädigt werden. Daneben erklären Dick Marty (Ex-Ständerat FDP), Dietrich Pestalozzi (Unternehmer) und Simone Curau-Aepli (Präsidentin SKF), warum die Konzernverantwortungsinitiative unbedingt angenommen werden muss.

Der Film wird ab Mitte März in der ganzen Schweiz gezeigt:
Vorführtermine und Trailer

Bitte leitet diese Neuigkeit an so viele Personen, wie es Euch möglich ist, weiter!

Casper repariert Brunnen

Casper Jansen vom Cool Camp Mali ist hier schon fast eine Institution, alle in der Region Manantali kennen und schätzen ihn. Er zieht zwar sein Ding durch und hat fortschrittliche Vorstellungen und Ideen im Camp und seinem Garten, er setzt sie aber mit lokalen Mitteln um, mit dem, was es hier eben gibt. Er macht nichts, was die Locals nicht auch tun könnten, sollten sie es wollen. Nichts ist exklusiv für ‚Le Blanc‘, er teilt seine Ideen und sein Wissen und insbesondere die jungen Männern, die er beschäftigt, können davon profitieren, so sie es wollen. Casper teilt das bescheidene Leben der Menschen hier, versucht es aber mit Anpacken und Knowhow zu verbessern und zu bereichern.

Ein gutes Beispiel dafür ist sein Brunnen-Reparatur-Projekt.
Die meisten für’s Trinkwasser relevanten Brunnen der Region funktionieren mechanisch: Das Grundwasser liegt in 10 bis 30m Tiefe und wird durch ein 15cm dickes und mit einem Rohr armiertes Bohrloch angezapft. Darin wird ein Pumpenzylinder an verschraubten 4cm-Rohren von jeweils 3m Länge hinuntergelassen, worin sich die ebenfalls in 3m Stücken verschraubte Stösselstange befindet. Am Ende des Rohres wird dann mit einem langen Hebel via die Stösselstange der Pumpenkolben bewegt und Wasser an die Oberfläche gepumpt.
Die Mechanik stammt aus Indien und ist wirklich sehr robust, aber sie ist schon seit mehr als 30 Jahren im Gebrauch. Der Zahn der Zeit nagt v.a. an den Achsen und den Lagern der Hebel und Umlenkungen und insbesondere an den Gummiringen an den Kolben in den Pumpen.
Casper hat in den letzten Jahren einerseits ein System entwickelt die Rohre inkl. der Pumpen sicher aus den Bohrlöchern zu hieven (fällt etwas in das tiefe Dunkel, ist’s definitiv aus mit dem Brunnen) und andererseits die kaputten Teile zu revidieren und zyklisch wieder zum Einsatz zu bringen.

Der lokale Sanitär und seine Leute freuen sich an den Aufträgen, einige junge Menschen am erlangten Knowhow und die Dorfbewohner am wiedererlangten Trinkwasser.

Eine coole Sache, davon sind wir überzeugt ✔

Konto: NL66 SNSB 0908 7637 43 (BIC: SNSBNL2AXXX)
Diaconie Hofkerk Goor, 7471 LX Goor, Niederlande
Ten gunste van Casper Jansen voor de reparatie van pompen in dorpen in de regio Manantali

Hängengeblieben am Fluss

Da wir gerade sowas wie eine Reise-Halbzeit-Krise haben, machen wir im Cool Camp Mali mal so richtig Urlaub und bleiben hier ganze zwei Wochen hängen.
Als einzige Gäste geniessen wir die Ruhe und den Kontakt zu Casper und seinen Beschäftigten. Wir schlafen aus, erfreuen uns am täglich vom Dorfbäcker frisch gelieferten Brot, verplämpern dann im Schatten der Mango- und Cashew-Bäume die Zeit mit Lesen und am Compi und erfrischen uns mindestens zweimal am Tag beim Baden bei den Hippos im herrlich erfrischenden Flusswasser.

Und damit es uns nicht allzu langweilig wird, machen wir zwischendurch eine Bootsfahrt auf dem Baffing, eine 15km Wanderung durch die Savanne zum Lac Manantali oder Ausflüge ins Dorf zum Markt.

Die Höhepunkte des Aufenthalts bietet uns allerdings Casper, in dem er uns zu seinen samstäglichen Brunnenreparaturen mitnimmt.

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