Reisen


Unterwegs nach Tunesien

Seit heute früh sind wir unterwegs und ohne Stress und mit wenig Verkehr erreichten wir Genuas Hafen.

Hier erwarteten uns nette Kontrolleure und Polizisten, doch eher bürokratische und sehr sture Mafiosi der Schifffahrts-Gesellschaft GNV: Für Tunesien bräuchten wir zwingend ein Rückfahrt-Ticket. Den Hinweis, dass wir gar nicht auf derselben Strecke zurück wollen und auch die Visa für Algerien bereits haben, ignorierten sie fleissig. Also blieb uns nichts anderes übrig, als für einige Hundert Euros Wegwerf-Rückfahrt-Tickets zu erstehen 😠

Aber unterdessen sind wir auf dem Schiff und freuen uns auf Tunesien!!

Am 30. November geht’s los!

Am 30. November fahren wir mit unserem frisch restaurierten “Yellow Chameau” zu Hause los, erstmal nach Genua und von da mit der Fähre nach Tunesien.

Reiseroute 2022-2023

Wir sind wieder in Afrika unterwegs: Tunesien – Algerien – … ✌

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Reiseroute 1979-1980

Die erste Afrikareise von Oktober 1979 bis März 1980 – das Feuer war für immer entfacht!

Reiseroute 2021

Im Februar und März 2021 waren wir in Mauretanien. Unser Reisemobil stand ja noch da, also sind wir hingeflogen. Während der zwei Monate dort ergab sich keine Möglichkeit auf dem Landweg wegzukommen, also sind wir auch nach Hause wieder geflogen.

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Casper repariert Brunnen

Casper Jansen vom Cool Camp Mali ist hier schon fast eine Institution, alle in der Region Manantali kennen und schätzen ihn. Er zieht zwar sein Ding durch und hat fortschrittliche Vorstellungen und Ideen im Camp und seinem Garten, er setzt sie aber mit lokalen Mitteln um, mit dem, was es hier eben gibt. Er macht nichts, was die Locals nicht auch tun könnten, sollten sie es wollen. Nichts ist exklusiv für ‘Le Blanc’, er teilt seine Ideen und sein Wissen und insbesondere die jungen Männern, die er beschäftigt, können davon profitieren, so sie es wollen. Casper teilt das bescheidene Leben der Menschen hier, versucht es aber mit Anpacken und Knowhow zu verbessern und zu bereichern.

Ein gutes Beispiel dafür ist sein Brunnen-Reparatur-Projekt.
Die meisten für’s Trinkwasser relevanten Brunnen der Region funktionieren mechanisch: Das Grundwasser liegt in 10 bis 30m Tiefe und wird durch ein 15cm dickes und mit einem Rohr armiertes Bohrloch angezapft. Darin wird ein Pumpenzylinder an verschraubten 4cm-Rohren von jeweils 3m Länge hinuntergelassen, worin sich die ebenfalls in 3m Stücken verschraubte Stösselstange befindet. Am Ende des Rohres wird dann mit einem langen Hebel via die Stösselstange der Pumpenkolben bewegt und Wasser an die Oberfläche gepumpt.
Die Mechanik stammt aus Indien und ist wirklich sehr robust, aber sie ist schon seit mehr als 30 Jahren im Gebrauch. Der Zahn der Zeit nagt v.a. an den Achsen und den Lagern der Hebel und Umlenkungen und insbesondere an den Gummiringen an den Kolben in den Pumpen.
Casper hat in den letzten Jahren einerseits ein System entwickelt die Rohre inkl. der Pumpen sicher aus den Bohrlöchern zu hieven (fällt etwas in das tiefe Dunkel, ist’s definitiv aus mit dem Brunnen) und andererseits die kaputten Teile zu revidieren und zyklisch wieder zum Einsatz zu bringen.

Der lokale Sanitär und seine Leute freuen sich an den Aufträgen, einige junge Menschen am erlangten Knowhow und die Dorfbewohner am wiedererlangten Trinkwasser.

Eine coole Sache, davon sind wir überzeugt !

Konto: NL66 SNSB 0908 7637 43 (BIC: SNSBNL2AXXX)
Diaconie Hofkerk Goor, 7471 LX Goor, Niederlande
Ten gunste van Casper Jansen voor de reparatie van pompen in dorpen in de regio Manantali

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