Auf nach Mali …

Nachdem unser Chameau wieder läuft, tanken wir es voll und verlassen Kiffa auf der Teerstrasse nach Süden. Die ganz neue Strasse endet nach ca. 90km und kurz nach Kankossa ziemlich abrupt . Eine Tafel mitten auf der Fahrbahn meint „‚Danger“ und nach der Abfahrt vom Trassee stehen wir im Sand. Bis Hamoud, dem letzten Ort in Mauretanien, fahren wir dann, wie in der Sahel häufig, in schmalen, ausgefahrenen Spuren auf hartem Grund durch Akazienhaine. In Hamoud müssen wir bei der Gendarmerie eine Erklärung schreiben, dass wir auf eigene Verantwortung weiterreisen und werden dann von einem Töffli die kurze Strecke bis zur Grenze begleitet. Schon bald kommen wir ins Dorf Bafarara, wo es zu unserem Erstaunen einen Posten des malischen Zolls gibt. Wir werden mit einem herzlichen „soyez les bienvenus“ empfangen und der Douanier stempelt sogar unser CPD. Im 60km entfernten Aurou stempelt der Gendarme dann noch unsere Pässe, womit wir nun auch offiziell in Mali eingereist wären.

Die langsame Fahrt durch die immer bewachsenere Savannenlandschaft mit den kleinen, ordentlichen und sauberen Dörfer und den freundlichen und zurückhaltenden Menschen, ist schön und kurzweilig. Auf der extrem holprigen Piste begegnet man keinen Autos und nur vereinzelt Lastwagen, aber Eselskarren und vor allem Töffs. Gefühlsmässig bald kommen wir in der Stadt Kayes an, wo wir eine Nacht auf dem Parkplatz des Hotels ‚Kamankole‘ verbringen.


1 Kommentar zu 'Auf nach Mali …'

  1. Ihr Lieben, nun seid ihr zum 2. Mal in Mali und die Fotos von den artigianati sind richtig schön und die von den Gärten auch. Spannende Projekte! Weitere gute Heimreise wünschen die Cavergnesi Siro e Hilde


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