Assia die Lehrerin von Tanzourout

Vor zwei Jahren habe ich in Tanzourout nahe von Foum Zguid einen Kindergarten besucht, wo die junge Frau Assia als Lehrerin arbeitet und wurde zum Tee eingeladen (Afrikareise 2017-2018 – Foum Zguid). Nun möchte ich ihrer Familie ausgedruckte Fotos von damals vorbei bringen und sehen, wie es Ihnen geht. Die Freude ist gross, sie erinnern sich gut an meinen letzten Besuch. Sofort wird für mich und Stephan Tee, Gebäck und Nüssli aufgedeckt und nach einigem Geplauder zeigen uns Assia und ihre Schwägerin Aziza stolz ihr grosses Haus. Zum Abschluss werde ich noch traditionell eingekleidet, die besten Stücke und der Hochzeitskopfschmuck der Familie werden hervorgekramt. Die Schwarzen Tücher die farbig bestickt sind, gehören in dieser Region zur Tracht. Darüber wird ein schweres Band am Kopf befestigt, dass mit vielen Silbermünzen und Halbedelsteinen bestückt ist. In der Familie gibt es nur ein Stück davon und bei jeder Heirat darf es dann jeweils die Braut tragen.


2 Kommentare zu 'Assia die Lehrerin von Tanzourout'

  1. Dieser Bericht hat mich sehr berührt. Die Erinnerung an die
    erste Begegnung ist wach geblieben. Sie ist Lehrerin, hat
    einen Beruf und ist integriert in ihre Kultur und Traditionen.

    Sie zeigen Susanne das ‚Schönste‘ und ‚Wertvollste‘, was Sie
    innerhalb der Familientradition hoch halten. Ein Zeichen der
    Wertschätzung gegenüber der Schweizerin, die von so weit her anreist und Fotos mitbringt. Schön, das ist Gastfreundschaft
    und Lebensfreude.

    1. Danke Susanne
      Wir erleben hier eine Offenheit und auch ein Interesse, von wo wir kommen, was wir gesehen haben. Am Kamelmarkt hat mich ein Mann einfach umarmt und wollte Fotografiert werden, und alle sind freundlich, ich staune immer wieder!
      Die Bilderlegende ist eine gute Idee, da hat René schon recht aber das wird zu kompliziert, wir finden jetzt schon zu wenig Zeit um Berichte zu schreiben. Aber das können wir ja dann zu Hause nachholen bei einem feinen Znacht.


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