Über den Senegal in den Senegal

Über die Piste auf dem Damm durch den Nationalpark Diawling erreichen wir den Senegalfluss und damit die Grenze zwischen Mauretanien und dem Land Senegal. Dank der üblen Zufahrt und der für schwere LKWs untauglichen Brücke wird dieser Grenzübergang wenig angefahren. Die Abfertigung läuft dann auch sowohl bei der Ausreise in Birette als auch bei der Einreise in Diama wie „geschmiert“: fünf mal Barriere und einmal Brücke à jeweils 10 Euros und schon stehen wir nach einer Stunde entspannt im Senegal.

Sogleich machen wir uns auf den Weg nach Saint Louis, wo wir uns mit Freunden verabredet haben. Dank der guten Strasse sind die 30km dorthin trotz der vielen und krassen Speedbumps ein Klacks und nachdem wir uns mit Francs CFA und einer Internet-SIM eingedeckt haben, sitzen wir schon mit Irene und Giorgio auf dem Dach des kleinen Hotels Sunu Keur auf der Ile de Saint Louis bei einem ‚Gazelle‘, dem ersten Bier seit langer Zeit.

Der Stadtteil Ile de Saint Louis liegt geschützt zwischen dem Festland und der vorgelagerten Landzunge Langue de Barbarie im Mündungsbereich des Senegalstroms und ist über eine Brücke zugänglich. Die farbige und lebendige Stadt lebt vor allem vom Tourismus und von der Fischerei.


1 Kommentar zu 'Über den Senegal in den Senegal'

  1. Soooooo schön wieder von euch zu hören. Gäll, Schwarz Afrika ist toll. Ich liebe die bunte Vielfalt, die Gerüche und den so ganz anderen Lärm. Fährt ihr nun zurück über Marokko? Ihr müsst euch überhaupt nicht beeilen, der Winter hat uns schon wieder im Griff. Das Wechselbad der Jahreszeiten beglückt uns…, oh, das verleidet eim. Bringt doch bitte ein wenig Sonne mit. Im Garten blüht es so schön, doch geniessen kann man es nicht. War beim Augenarzt, muss nach der Reise den grauen Star operieren. Dann sieht die Welt hoffentlich wieder etwas bunter aus. Geniesst’s weiter, Küssli
    Micha und Werni und Co.


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