Viel Sand bis kurz vor Sidi Ali

Nach einem kurzen Stück Goudron bis Taouz, biegen wir auf eine vorerst harte Lehmpiste ab, an der es erstmal prähistorische Felsgravuren zu sehen und frischen, würzigen Wüstenruccola zu ernten gibt.

Bald erreichen wir dann den kleinen Weiler Ramlia, nach welchem das berüchtigte Oued Rheris zu durchqueren ist. Das Oued ist 5km breit und ist gefüllt mit Tonerde, die von den nach Regenfällen immer mal wieder gewaltigen Wassermassen herangeschwemmt wird. Durch die Sonne getrocknet, wird sie zuerst hart, zerbröselt dann aber bald zu feinstem Staub, dem sogenannten ‚Fech Fech‘. Dieser liegt hier teilweise knietief und ist sehr schwierig zu durchfahren. Um die Auflage und damit die Traktion zu erhöhen, lassen wir einen Drittel der Luft in unseren Reifen ab und überwinden so die Passage problemlos, aber gefühlt mehr schwimmend als fahrend.

Nach einigen weiteren sandigen Kilometern wird die Piste steiniger, aber die tiefliegende Abendsonne lässt keine Weiterfahrt gegen Westen mehr zu. So übernachten wir, wo wir sind, in den Bergen vor Sidi Ali Tafraoute.


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