Ab in den Süden

Trotz Winter stellten wir uns das Wetter in Marokko anders vor. Jedenfalls haben wir die Kälte der letzten zwei Wochen satt und wollen in wärmere Gefilde, also ab in den Süden.

Um Melilla fahren wir wie bei Ceuta erneut an EU-Stacheldraht entlang, um dann via Nador und Berkane nach Oujda, der Grossstadt im Nordosten Marokkos zu gelangen, von wo die N17 fadengerade südwärts in die Sahara führt. Ca. 30km nach Oujda finden wir auf einer Nebenstrasse einen schönen Übernachtungsplatz direkt neben dem offiziell stillgelegten Bahntrassee des Oriental Desert Express, auf dem dann doch mitten in der Nacht lärmig ein Zug vorbeirattert und uns ziemlich erschreckt. Vermutlich wird die Strecke für Transporte von den nahe gelegenen Minen noch verwendet.

Anderntags gondeln wir noch etwas in der landwirtschaftlich gut erschlossenen Gegend herum, bevor wir dann auf der N17 auf den Ostausläufer des trockenen Rekkam Plateaus gelangen: flach so weit das Auge reicht, kaum Verkehr und ausser bei einigen Nomadenlagern keine Menschenseele. Wir fahren irgendwo runter und etwas weg von der Strasse und geniessen unsere erste Nacht in der Wüste.

Es ist hier zwar schön, trocken und an der Sonne auch recht warm, doch die Nacht ist mit -3° bitterkalt. Wir haben den Anstieg kaum bemerkt, aber wir sind mittlerweile auf 1288müM.


6 Kommentare zu 'Ab in den Süden'

  1. Liebe Susan lieber Stephan
    Vielen Dank, dass ihr uns an eurer Reise teilhaben lässt. Wir verfolgten eueren Bericht und die wunderschönen Bilder den ganzen Morgen. Auch wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr und weiterhin interessante und spannende Begegnungen.
    Umarmung Violetta und Hämpa

  2. Liebes Schwesterherz und lieber Stephan
    Endlich Bilder – vielen Dank. Darauf habe ich schon gewartet.
    Schön, dass wir so an eurer Reise teilhaben können.
    Wünschen euch einen schönen Abend und einen friedlichen Übergang ins 2018! Bereichernde Begegnungen und unvergessliche Momente sowie gute Gesundheit und Glück mögen euch auf eurer Reise stets begleiten.
    Herzlich Jay und Lorenz

  3. Hallo Sue und Stefan, gerne verfolge ich euren Reisebericht( im Moment an der Sonne sitzend vor meinem Häuschen mit leichtem Wind in den Haaren😉 und einem feinen Goretto Grappa von Bignasco!!!) Ich wünsche euch weiterhin eine gute Reise und ein gesundes und erfülltes 2018 Edith

  4. Ciao zäme !
    Schön von euch zu hören und sehen ! Ich habe von Irene erfahren , dass ihr bis in den Senegal reist. Ich bin vom 27. Januar bis am 7. März auch in der Gegend, Irene kommt am 21. Februar für 2 Wochen . Wer weiss , vieleicht einen Nostrano zusammen trinken wäre doch was feines , könnte auch ein Merlot sein 🙂 Weiter mit schönen Bildern und guten Geschichten.
    Lueged eu guet und es supper Johr….. bis Bald Irene und Giorgio

    1. Hoi Giorgio.
      Im Moment sind wir eher auf abstinent getrimmt und das tut auch ganz gut, doch zusammen ein Glas Wein trinken im Senegal, das wär natürlich wirklich schön. Denkst Du dabei an einen Nostrano senegalo, oder bringst Du ev. besser einen vom Tessin mit? Wir melden uns dann spätestens an der dortigen Grenze wieder …
      Auch Dir alles Gute zum neuen Jahr!
      Stephan+Susan

  5. Liebi Susan liaba Stephan
    Alles liebi und Guati fürs 2018 wünschen miar Eu vom verschneita Tessin.
    Kompliment, Euri Site isch würkli interessant. Hoffa d’Erkältig isch vorbi und Temparatura in dr Zwischazyt wärmer worda (d’Nacht -3 isch jo wie bi üs) Smile.
    Ganz liebi Grüssli und Küssli
    Nik und Christa


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