Via Nouakchott in den Süden

In Mauretanien werden wir noch viel Zeit verbringen, auf der Rückreise nach Norden dann, aber jetzt geht's erstmal in den Süden.

Die 450km lange Strecke von Atar in die maurische Hauptstadt Nouakchott ist auf der meist gut asphaltierten RN1 problemlos hinter sich zu bringen.

In Nouakchott stehen wir auf dem Platz unseres lieben Freundes Hadj direkt am Meer. Leider ist die Infrastruktur hier gerade in einem etwas uncharmanten Zustand, hatte Hadj doch einige zu nah am Meer liegende Installationen abzureissen, ganz im Gegensatz zum Hotel eines regierungsnahen Besitzers gleich nebenan. Trotzdem sind wir gerne hier bei Zoban, Amadou, Omar und dem pakistanischen Koch Zoubair.

Am 18. Dezember wird auch hier, wie im ganzen arabischen Raum, der Tag der Polizei gefeiert und es sind bereits Vorbereitungen im Gange - nicht nur für das Fest, sondern wohl auch gegen etwaige Opposition.

Nach drei Nächten fahren wir wieder auf der RN1 nach Süden, vor uns der Grenzübergang Birette/Diama in den Senegal, der normalerweise auf einer ziemlich rumpeligen Dammstrasse durch das Mangrovengebiet am Rand des 'Parc National du Diawling' entlang zu erreichen ist. Diesmal entscheiden wir uns für die Variante durch den Park und staunen nicht schlecht ab der nigelnagelneuen Teerstrasse bis N'Diago, einer von den Chinesen gebauten Hafenanlage.

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