Wir kommen von der Barrage Souapiti, sind auf einer dieser rot staubenden Pisten unterwegs in die Höhen des Fouta Djallon und ziemlich überrascht, dass wir kurz vor der Ortschaft mit dem schönen Namen Télimélé im 'Felix Night Club All Together' einige Biere und sogar eine Flasche Pastis auftreiben können.












So mit "Kurven- und Wellenöl" ausgestattet, nehmen wir ab Madina Tellico den kaum befahrenen "Höhenweg" durch die Region Brouwal unter die Räder. Die auch für hiesige Verhältnisse recht strapaziöse Piste führt über Kuppen und Hochflächen in Höhen zwischen 1000m und 1200m, Canyons und Mulden vermeidend, via Lélouma durch die Berge zur N5.
















Um unser Fahrzeug nicht allzu harten Schlägen und groben Verspannungen auszusetzen, halten wir uns an das Wolof-Sprichwort Ndànk-ndànk ay jàpp golo cib ñaay - nur mit Geduld fängt man den Affen im Busch - und lassen uns bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13km pro Stunde mehr als zwei Tage für die Route. Zwei ruhige Tage voller Eindrücke, Einsichten und Aussichten, die uns nochmals einige lässige Begegnungen mit den so liebenswürdigen und freundlichen Menschen Guineas bescheren.

























Liebe Susan, lieber Stephan
Das sieht ja fantastisch aus. Die Wege scheinen fast unpassierbar zu sein. Den Menschen dort scheint es relativ gut zu gehen. Die haben alle einen smile auf dem Gesicht.
Was denkst du Stephan, wollen wir in den Felsen dort klettern gehen?
Liebe Grüsse aus St. Gallen, Hanspeter
Ciao Hämpa.
Die Cliffs sehen schon anmächelig aus und der Fels kompakt, wenn da bloss der Zustieg nicht wäre ... jedenfalls nicht ohne meine Machete!
Alles Gute.
Stephan