Anreise

Ka Tagné und El Rapino müssen warten

Vorgestern abends fuhr die Fähre los in Genua und nach zwei Nächten, einem Zwischenhalt in Barcelona und gut 50 Stunden nähern wir uns Tanger Med, dem grossen Hafen gegenüber von Gibraltar.

Es geht also wieder nach Afrika und wir sind wie jedes Mal gespannt, was wir während der nächsten Monate alles erleben werden. Diesmal wollen wir bis Guinea Conakry, da waren wir noch nie und wir freuen uns riesig auf das Land und seine Bewohner!

Eigentlich war auch Mali eingeplant, doch wie schon im letzten Jahr wurden unsere Visa-Anträge trotz Einladungen von Freunden aus Bamako von der ‚Mission Mali‘ in Genf abgelehnt. Auf dem Landweg würden sie uns nicht reinlassen, auch auf Eigenverantwortung nicht, zu gefährlich sei es, ist die Begründung. Schade, denn wir wollten dort einige Leute und Orte besuchen, die uns das letzte Mal im 2020 so beeindruckt haben.

Insbesondere wollten wir die Schule Ka Tagné in Bamako besuchen, ein Projekt vom umtriebigen und tollen Ibrahim Keita, das sich trotz der misslichen Verhältnisse im Land so erfolgreich entwickelt.

Die Schule wird massgeblich vom Verein Ka Tagné Schweiz, gegründet von Gertrud Giannini, unterstützt.

Aber wir wollten auch unbedingt sehen, was aus dem kleinen El Rapino aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Manantali geworden ist, der uns mit seinem selbstsicheren Auftritt schlicht umgehauen hat und heute ein Jugendlicher sein müsste: